Die Klimakatastrophe verhindern: Was wir tun können

Klimakatastrophe was tun

Was können wir gegen die Klimakatastrophe tun? Im April-Klimabericht des IPCC geht es genau darum: um konkrete Handlungsempfehlungen, mit denen wir die Klimakatastrophe noch verhindern können. In diesem Artikel erklären wir, was wir jetzt tun sollten, in der Politik, in der Gesellschaft und jede*r Einzelne*r.

Am 4. April 2022 erschien der neueste IPCC-Klimabericht. Bereits im Bericht von Ende Februar warnte der Weltklimarat eindringlich vor den möglichen Folgen des Klimawandels. Er verwies in dem Bericht auf die Zeit, die immer knapper wird und auf die enorme Dringlichkeit zu handeln.

Im April-Bericht stellte der IPCC nun konkrete Handlungsempfehlungen vor.

Was genau müssen wir – laut IPCC – tun, um die Klimakatastrophe aufzuhalten?

Es geht darum, die Erderwärmung aufzuhalten. Damit diese 1,5 °C nicht übersteigt, darf sich laut IPCC spätestens ab dem Jahr 2025 die Menge an Treibhausgasen, die wir ausstoßen nicht mehr erhöhen, bis 2030 muss sie sich um 45% Prozent verringern. Dafür müssen wir weniger Energie und Ressourcen verbrauchen, in dem wir unseren Lebensstil verändern.

Der Bericht zeigt verschiedene Bereiche auf, in denen wir Veränderungen vornehmen müssen. Einige davon haben wir hier für dich zusammengefasst. Den kompletten IPCC-Bericht zum Nachlesen findest du hier.

Verzicht auf fossile Energie

Keine fossilen Energien (Kohle, Öl, Gas) mehr verwenden, dafür auf erneuerbare Energien wie Wind und Solar setzen.

Änderungen in der Landwirtschaft

Auch die Art und Weise wie wir Landwirtschaft betreiben, muss sich ändern. Der Weltklimarat empfiehlt zum Beispiel weniger synthetische Düngemittel, den Anbau zu diversifizieren und Bäume, Nutzpflanzen und Vieh auf einer Fläche vereinen.

Änderungen in unserer Ernährung

Wir müssen uns anders ernähren: So sollten wir mehr proteinreiche Pflanzen (z.B. Hülsenfrüchte oder Getreide (-produkte)) essen und dafür weniger Fleisch. Wenn wir Fleisch verzehren, sollte es von guter Qualität sein.

Transport neu denken

Weniger Auto fahren und fliegen, dafür mehr öffentliche Verkehrsmittel, das Elektroauto oder das Fahrrad nehmen. Zu Fuß gehen ist natürlich auch eine nachhaltige Option. Hier ist auch die Politik gefragt, denn sie muss Individuen bei dieser Verkehrs-Transition unterstützen.

Unterstützung für Entwicklungsländer

Diese sind am Stärksten durch den Klimawandel gefährdet, haben historisch gesehen aber wenig dazu beigetragen. Deswegen – so lautet die Empfehlung – sollen die Länder des globalen Nordens Entwicklungsländer finanziell und technologisch unterstützen.

Wenn du noch mehr über die Ergebnisse des neuesten IPCC-Berichts erfahren möchtest, empfehlen wir dir dieses Video von Greenpeace https://www.instagram.com/p/CcZ4s2sKFPT/

Was du ansonsten als Einzelne*r für den Umweltschutz tun kannst

Zusätzlich haben wir einige Ideen gesammelt, mit denen du deinen Alltag ganz einfach und ohne Einschränkungen nachhaltiger gestalten kannst.

Konto bei einer nachhaltigen Bank

Ein Punkt, der von vielen Menschen übersehen wird: Auch die Wahl deiner Bank ist nachhaltig oder eben nicht. Stichwort: nachhaltiges Banking. Wir legen dir deshalb die tomorrow Bank ans Herz (unbezahlte Werbung aus Überzeugung). Du kannst aus verschiedenen Kontomodellen wählen, das günstigste kostet 3 Euro pro Monat. Tomorrow sagt: „Bei Tomorrow fließt kein Geld in Rüstung, Kohlekraft und CO₂, sondern in soziale und ökologische Projekte und Investments.“

Natürlich gibt es noch viele andere tolle nachhaltige Banken. Informiere dich gerne, welche am besten zu dir und deinen nachhaltigen Zielen passt.

Petitionen

Informiere dich regelmäßig über laufende Petitionen und unterschreibe sie. Das geht mittlerweile digital und dauert oftmals nur wenige Minuten.

Auf Plattformen wie change.org, openPetition oder auch direkt beim deutschen Bundestag findest du viele Petitionen, die du unterstützen kannst.

Alternativ kannst du auch selbst eine Petition starten. In diesem Artikel lernst du, wie das geht.

Aktivist*innen folgen

Folge relevanten Aktivist*innen in den sozialen Netzwerken, informiere dich und teile deren Inhalte. Hier sind einige Accounts, die spannende Infos zur Klimakrise liefern:

fridays for future Deutschland

Greenpeace Deutschland

Luisa Neubauer

Greta Thunberg

Grünen Stromanbieter auswählen

Das Vorurteil, das Öko-Strom teurer als konventioneller Strom ist, hält sich hartnäckig. Stimmt aber nicht! Öko-Strom ist nicht teurer als konventioneller Strom. Öko-Strom zu beziehen kann sich also durchaus lohnen. Online findest du jede Menge Rechner, bei denen du die verschiedenen Stromangebote vergleichen kannst.

Bewusster Konsum

Eine gute Idee ist es, hin und wieder das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen. Brauchst du das, was du kaufst wirklich? Wenn die Antwort „Ja“ lautet, versuche wenn immer möglich langlebige, nachhaltige Produkte mit guter Ökobilanz zu kaufen. Für mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer, kannst du beispielsweise auf festes Shampoo und festes Duschgel umsteigen. Diese sind nicht nur plastikfrei, sondern haben auch eine gute Ökobilanz.

Es ist noch nicht zu spät. Wenn wir alle kleine nachhaltige Änderungen in unseren Alltag einführen und gleichzeitig von der Politik größere Maßnahmen einfordern, kann es uns gelingen, den Klimawandel und seine irreversiblen Schäden aufzuhalten.

Header photo by Mike Erskine on Unsplash

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